Tag
der offenen Tür bei Fa. Hesemans
…oder
“Das heimliche Clubtreffen in Breda / Niederlanden” am 20. und
21. Oktober
Das
Spielzeug-Fachgeschäft „Hesemans“ in Breda ist unser einziges
Partner-Fachgeschäft in Holland. Es hat eine lange Tradition, denn
dieses Geschäft existiert bereits seit 1870 (also schon 26 Jahre
bevor es die erste Schildkrötpuppe gab ...) und blieb stets in
Familienbesitz.
Auch
jetzt ist die Nachfolge und Weiterführung bereits durch den Sohn
und Schwiegersohn gesichert. Also noch ein richtiges
Familienunternehmen, welches mit viel Idealismus und Liebe von allen
Mitarbeitern geführt und getragen wird. Dies ist spürbar ab dem
ersten Augenblick, indem man den Laden betritt.
Regelmäßig
veranstalten „Hesemans“ (1-3 mal im Jahr) solche Aktionen, wie
„Open Huis“ mit verschiedenen Firmen wie „Steiff“, „Käthe
Kruse“, Teddy Hermann“ ... und schon lange war es ein Wunsch (besonders
von Frau Hesemans selber) einmal solch eine Aktion mit unserer Firma
zu veranstalten.
Meine
Mutter, Frau Biemann, und ich nahmen die Einladung dieses Jahr anlässlich
unserer Clubgründung an und machten uns auf den doch etwas weiten
Weg. (Dazu muss man sagen, dass wir früher, als ich noch klein war,
öfters einmal in Holland Urlaub gemacht haben und wir uns deshalb
auf einen Ausflug dorthin freuten.)
Nachdem
wir nach guter Fahrt unser gemütliches Quartier bezogen hatten,
machten wir uns am nächsten Morgen ausgeruht und ordentlich gestärkt
durch ein leckeres Frühstuck auf den Weg zu unserer Wirkungsstätte
für die nächsten zwei Tage. Die Suche nach dem Geschäft
„Hesemans“ war etwas abenteuerlich, doch dann wurden wir gleich
durch einen herzlichen Empfang entschädigt. Erst begrüßte uns an
der Tür ein netter großer Bär ... und dann alle
Familienmitglieder und Mitarbeiter.
Dann
betraten wir das Geschäft und waren gleich fasziniert von dem schönen
Laden. Neben Puppen und Bären (dazu kann man fast schon „Hauptsortiment“
sagen) gibt es hier wirklich Spielzeug vom Feinsten oder sogenanntes
pädagogisch wertvolles Spielzeug wie Puzzles, Holzspielwaren,
Modellbauartikel, Blechspielzeug ... und auch feines (u.a. „Delfter“)
Porzellan und die berühmten “Hummelfiguren". Wenn das
Geschäft auch verhältnismäßig klein ist, so war alles übersichtlich
und nett angeornet.
Vor
allem vor der Puppendekoration waren wir natürlich begeistert (die
aber v.a. wegen unseres Besuches wohl so ausgefallen und großzügig
ausfiel). Ein kleiner Wasserfall schlängelte sich durch einen Teil,
um den sich hübsch Puppenkinder tummelten. Auf einem Baum und auf
einer Hängebrücke turnten unsere Puppenkinder aus dem
Spielpuppenbereich wie Peterle und Peterle’s Schwester Schlummerle
...., gemeinsam mit den Künstlerpuppenkindern Raffaela und
Ronja Hofmann und viele mehr.
Unsere
Klassikpuppen strahlten in verschiedenen Größen und Ausführungen
aus den hübsch dekorierten Regalen. Die Besonderheit an diesen
Tagen war die Repräsentation und Ausgabe eines Sonder-modelles der
Puppe Erika in Größe 46 (extra für Firma Hesemans entwickelt).
Erika mit bronzefarbenem glänzendem Haar und blauen Augen, mit
einem hübschen rot-gemusterten Kleidchen und einem extra van Frau
Hesemans selbstentworfenen und gefertigten Westchen in der
Filztechnik. Die Puppe bekam den Namen „Erika-Maria“ und ist auf 25 Stück
limitiert (das Versuchsobjekt, kann bei uns im Museum besichtigt
werden). Alle 25 Puppen waren bereits van Stammkunden reserviert
worden und warteten nun brav auf Ihre Abholung.
Nach
und nach füllte sich der Laden. Die neuen, stolzen Besitzer einer
„Erika-Maria“ erhielten noch ein Zertifikat, das von Frau
Hesemans und Frau Biemann unterschrieben wurde. Viele Fotos wurden
gemacht. Mann konnte sich an einem Tisch mit Kaffe, Tee, Kuchen und
Erfrischungsgetränken stärken. Es herrschte eine heimelige Atmosphäre,
in der sich viele Gespräche über Puppen – insbesondere Schildkötpuppen
– entwickelten. Viele Besucher brachten Fotos von Ihrer Sammlung
mit. Ach alte und kranke Puppenkinder wurden uns gezeigt die wir schätzen
und benennen, oder einen Vorschlag zur Reparatur machen sollten. (An
die zehn kranke Puppenkinder nahmen wir mit zurück, damit sie bei
uns gesund gepflegt werden.) So verweilten manche Kunden doch 1-2
Stunden oder kamen sogar am nächsten Tag noch einmal.
Viele
von ihnen sind schon Mitglieder in unserem „Schildkröt-Liebhaber-Club“
wie z.B. Familie Zoons, die als einzige Holländischen Mitglieder an
unserem 1. Clubtreffen im August stellvertretend für Ihr Land da
waren. So betitelten sie schmunzelnd ein wunderschön zusammen
gestelltes Fotoalbum, das Sie uns als Geschenk überreichten. Auch
unser (bisher) einziges) belgisches Mitglied kam rübergefahren.
Aber
es gab auch einige spontane Club-Anmeldungen, so dass wir nach
diesen zwei Tagen 10 neue Mitglieder aus den Niederlanden bei uns
willkommen heißen durften!
(Deshalb nennen wir diese Tage bei Familie Hesemans auch das
"heimliche Clubtreffen in den Niederlanden")
Wir
haben schöne und interessante Stunden hier ver- lebt und danken
Familie Hesemans für die herzliche Betreuung (auch was unser
leibliches Wohl anging) und Ihren sehr persönlichen Einsatz. Dies
ist ein Geschäft, indem wirklich noch der Kunde König ist und vor
allem haben wir hier ein Partner Fachgeschäft das sehr hinter dem
Produkt „Schildkrötpuppen“ steht.
Wenn
Sie in der Nähe der holländischen Grenze wohnen oder dort einmal
in Urlaub fahren, solten Sie einmal bei „Hesemans“ vorbeischauen.
Wir
werden hier bestimmt irgendwann einmal wieder einen Besuch abstatten.
Ihre
Sabine Viebranz
Und
nun noch ein Beitrag in holländisch, über unseren Besuch van
Familie Hesemans: